Neuer Klimathriller als Roman: Ein lebensgefährliches Rennen um die wissenschaftliche Wahrheit

Viele Zeitungsredaktionen reiten noch immer voll auf der Klimaalarmwelle. Je schockiger, desto besser. Dabei greifen viele Redakteure leider fachlich daneben und leisten sich peinliche wissenschaftliche Fehler, die leicht aufzuklären wären. Als informierter Leser ist man in solchen Fällen versucht, zur Feder zu greifen, um den Sachverhalt aufzuklären. Viele kritische Leserbriefe verschwinden jedoch in einem Schwarzen Loch, zu brisant um veröffentlicht zu werden. Den Klimaalarm zu hinterfragen ist kein Kavaliersdelikt. Trotzdem schaffen es immer wieder einige Briefe zur Veröffentlichung. Dies sollte uns alle motivieren, noch aktiver Stellung zu beziehen. Auf der Webseite buergerreaktion.de gibt es eine tolle Übersicht von Emailadressen aller denkbarer Zeitungsredaktionen. So kommt Ihr Brief effektiv ans Ziel und ist zudem im Emailprogramm archiviert, was bei Webformularen nicht unbedingt der Fall ist. Hier gehts zur Liste.

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Der Klimaalarm entwickelt sich immer mehr zu einem Thriller. Extreme Klimawissenschaftler wollen am liebsten die Demokratie abschaffen und Klimaskeptiker auf den elektischen Stuhl setzen. Gleichzeitig bereichern sich einige Klimaprediger klamm und heimlich um einige hundertausende Euro (hier, hier). Wer da nicht auf seltsame Gedanken kommt, ist entweder zutiefst klimareligiös oder gedankenlos.

Angesichts der angespannten Lage in der Klimadiskussion wundert es nicht, dass jetzt auch ein Klimathriller auf den Markt gekommen ist: Das Buch “A Sinister Charade: The Global Warming Hoax” handelt von einem Ozeanograph, der den Klimaextremismus durchschaut hat und an dem es nun liegt, die Wende in der öffentlichen Diskussion herbeizuführen. Seine Bemühungen gefallen den Profiteuren des Klimaalarms natürlich gar nicht, und sie versuchen den Aufklärer unschädlich zu machen. Ein lebensgefährliches Rennen um die wissenschaftliche Wahrheit und den gewagten Umbau der westlichen Gesellschaft im Namen der Klimaalarm-Ideologie.

In der Buchbeschreibung heißt es:

Jesse Ngata, a prominent oceanographer, believes global warming is a sinister charade intended to destroy the American way of life. His damaging accusations provoke an attempt on his life, forcing Jesse to hunt down the climate change criminals before they kill him. Jesse’s nemesis, Basil Radoff, is a shadowy Russian agent who was given a fortune and an unconventional mission when the Soviet Union collapsed in 1991. He has spent the past twenty-five years convincing global thought leaders that fossil fuel emissions are destroying the Earth’s environment. Radoff has persuaded the United Nations to ban carbon emissions, while continuing his malevolent campaign to cripple the world’s energy industry. Millions of children are being taught to fear their carbon footprint. Billions of dollars are corrupting scientists and regulators around the world. Factories are shuttered and rusting. Environmental constraints are killing jobs. Radoff’s global warming hoax may be too entrenched to die. America’s future hangs in the balance, and only Jesse Ngata can stop this diabolical attack.

A Sinister Charade: The Global Warming Hoax” ist für € 8,70 bei Amazon als Taschenbuch erhältlich.

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Klimaalarm in Spiegel Online am 27. Oktober 2015:

Prognose bis 2100: Klimawandel könnte Golfregion unbewohnbar machen
Forscher wagen eine düstere Prognose für die Golfstaaten: Schon in wenigen Jahrzehnten könnten die Temperaturen dort wegen des Klimawandels regelmäßig über 60 Grad steigen. Selbst für Gesunde wäre das unerträglich.

Der Prognose zugrunde liegen jedoch Modelle mit unrealistisch überhöhter CO2-Klimasensitivität. In Abu Dhabi, Dubai und anderen Orten des Mittleren Ostens war man angesichts des plumpen Alarms doch einigermaßen überrascht. Es nimmt einen schon mit, wenn einem die Zukunft schwarz gemalt wird. In einer ersten Reaktion wehrte man sich, zu Recht. Auf The National war am selben Tag zu lesen:

Too hot to live in the Gulf? Don’t be so sure
[...] Climate-change researcher and University of Sharjah assistant professor, Dr Tarek Merabtene, who was not involved in the work, said there remained “a high level of uncertainty” about what the Gulf’s climate would be like in future. While cautioning that he had not read the latest piece of research, he said there was “a very clear discrepancy” between various studies that have been published and actual climate data for the region. “The uncertainty of whatever’s being published today is over 50 per cent,” he said. “Some are saying it’s going to be more dry. There are others who are saying floods will occur often. In all of these there’s a clear uncertainty.”

Ganzen Beitrag auf The National lesen.

Nun rächt sich die bewiesen schlechte Prognosefähigekeit der Klimamodelle. Man nimmt sie nicht mehr ernst.

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Rund 100 Millionen Euro steckt der Bund derzeit in die Forschung, um möglichst genau herauszufinden, welche Veränderungen der Klimawandel in Deutschland mit sich bringt. Settled Science? Wenn nur noch i-Pünktchen gesetzt werden müssten, dann erscheinen 100 Millionen Euro doch recht hoch dafür.

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Lust auf Klimakatastrophe? Jetzt gibt es die Apokalypse auch als Spiel für den heimischen Wohnzimmertisch. Die Westdeutsche Zeitung berichtete am 10. Oktober 2015:

Umwelt-Brettspiel: Die Rettung der Welt am Wohnzimmertisch
Mit „Cooling Down“ lässt sich der Klimawandel jetzt per Brettspiel bekämpfen. Die WZ hat das vom Wuppertal Institut mitentwickelte Spiel getestet.

Wer denkt sich solche Spiele aus? Aktivisten von Greenpeace oder WWF? Nein! Ein ehemaliger Berater der Kanzlerin, wen wunderts…

Wie schaffen wir es, den Klimawandel noch aufzuhalten? Was bedeutet Klimagerechtigkeit – und welche Katastrophen kommen auf uns zu? Der Bonner Politikwissenschaftler und ehemalige Energieberater im Bundeskanzleramt Otto Ulrich hat mit Peter Hennicke vom Wuppertal Institut ein Spiel entwickelt, das solche und weitere Fragen aufwerfen und mit den Spielern beantworten will. Jetzt wurde „Cooling Down“ im Live Club Barmen vorgestellt und gespielt.

Auch einen Bösewicht muss es geben. Den hat Hennicke der Industrie zugeordnet:

Auch die Industrie-Lobby spielt eine Rolle
Die Spieler verkörpern die Weltgesellschaft. Ziel ist es, den weltweiten Kohlendioxidgehalt bis 2050 um 50 Prozent zu senken. Dazu müssen die Spieler kooperieren. Eine Zeitachse korrespondiert mit einem CO2-Pfad, je nach Entscheidung der Spieler geht es in die eine oder andere Richtung. Ereigniskarten bringen Energiewende-Prozesse oder auch böse Überraschungen, wie Druck seitens der Kohle-Industrie, ins Spiel. So wird sichtbar, welche Dynamik die Überlagerung mehrerer positiver oder negativer Trends auslösen kann. Die Spieler haben am Ende gemeinsam gewonnen, wenn sie im Rettungsboot „Null-Carbon-Gesellschaft“ angekommen sind.

Na dann, schönen Klimagrusel!