Müssen Klimaalarmisten ihre Opfer bald für verursachte psychologische Schäden entschädigen?

Stets informieren uns die Medien über Hitzewellen und andere Wärmeanomalien. Dabei gibt es natürlich auch gegenteilige Entwicklungen in der Welt. So haben sich im Gelben Meer 2011 die Oberflächentemperaturen unerwartet stark abgekühlt. Ein Forscherteam um Joon-ho Lee hat die Kälteanomalie nun unter die LUpe genommen und am 4. April 2016 darüber im Journal of Geophysical Research berichtet:

Contribution of the Yellow Sea Bottom Cold Water to the abnormal cooling of Sea Surface Temperature in the summer of 2011
Satellite-based sea surface temperature (SST) measurements revealed an abnormal cooling anomaly over the Yellow Sea (YS) in the summer of 2011. Using in situ hydrographic profiles, meteorological fields, and an ocean circulation model with a passive tracer experiment, we identified the cold SST anomaly and its connection with the YS Bottom Cold Water (YSBCW), which occupies the central part of the YS below the thermocline in the summer. The summer SST anomalies in the YS showed three cold peaks in 1993, 2003, and 2011 over the past 20 years, but the reasons for the cooling events were different, as one was due to weakened surface heating and the other was attributed to mixing with the YSBCW. In 1993 and 2003, relatively weak surface heating made the surface water cooler compared with that during the other years, whereas in 2011, a strong vertical mixing of water was induced by a typhoon that passed through the central YS, causing the surface water to cool by ∼8°C and the bottom water to warm up by ∼4°C. A tracer experiment further confirmed that the vertical heat transfers between the warm surface and the cold bottom water masses when the typhoon passed through the YS interior.

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EIKE am 3. April 2016:

Treibhäuser des Klima-Alarmismus – Mit welchen Tricks deutsche Universitäten abweichende Meinungen niederhalten

Ein Interview mit EIKE Vizepräsident Michael Limburg geführt von Fred. F. Mueller

Universitäten haben eigentlich die Aufgabe, die Freiheit der Forschung und Lehre zu verteidigen und den akademischen Nachwuchs anzuhalten, das Streben nach Wahrheit und Wissenschaftlichkeit zu seiner Leitschnur zu machen. An Zeiten, in denen dies anders war und nur Vertreter z.B. eines „gefestigtem Klassenstandpunkts“ geduldet wurden, erinnert man sich insbesondere in Deutschland eher mit unguten Gefühlen. Leider scheinen diese unguten Zeiten schon wieder heraufzudämmern, wenn man sieht, mit welcher Dreistigkeit deutsche Hochschulen inzwischen des Recht beugen, wenn es darum geht, sogenannten „Klimaleugnern“ die Erlangung akademischer Würden zu verweigern. So wie es dem Dipl.-Ing. Michael Limburg erging, dem die wissenschaftliche Anerkennung seiner Dissertation versagt wurde – nicht weil diese fachlich fehlerhaft war, sondern weil sie nicht in den Rahmen des aktuell politisch genehmen Klimalarmismus passte.

Weiterlesen auf EIKE.

 

 

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Trauma durch vorsätzlich geschürte Klimaangst: Müssen Klimaalarmisten ihre Opfer bald vielleicht sogar für verursachte psychologische Schäden entschädigen? Mittlerweile soll es sogar Paare geben, die sich aus Furcht vor dem Klimawandel gegen Kinder entscheiden, da sie in der klimatisch verseuchten Welt keinen lebenswerten Platz mehr erkennen können. Da bleibt einem echt die Spucke weg. Sektenähnlich werden hier Angstgebäude errichtet, die von den schwächeren und unkritischeren Mitgliedern der Gesellschaft für bare Münze genommen werden. Traurig und gefährlich.

Dave Bry in The Guardian am 2. April 2016:

Does climate change make it immoral to have kids?

Bringing children into a disintegrating environment used to be a theoretical fear. Now it’s a very real one

[...] The awfulness seems to be getting worse, especially now that climate change has sped up – sea level rise that was supposed to take centuries has recently been projected as taking just decades. This complicates the already difficult decision of whether to have a kid. We’re living through what scientists call the “Sixth Extinction”, an era of precipitous decline in the number of species able to live on the planet. The last mass extinction, the fifth, happened 66 million years ago, when a giant asteroid crashed into Earth and 76% of all the species on the planet perished. This time, we’re doing it to ourselves.

Der arme Mann…

Tip: WUWT.

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Am 4. April 2016 brachte das ZDF die Doku “Risiko Pol-Umkehr”:

Es ist nicht ausgeschlossen, dass magnetischer Nord- und Südpol die Plätze tauschen, was fatale Auswirkungen auf das Erdmagnetfeld und damit den Menschen und die Natur hätte.

Die Sendung steht auch in der ZDF Mediathek bereit. Ab Minute 34:40 wird dort ziemlich realistisch über Svensmark’s Modell zur Wolken- und Klimabeeinflussung durch kosmische Strahlung berichtet.

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Lesenswerter Artikel von Dr. U. Berner und Prof. Dr. A. Hollerbach (pdf hier):

Klimawandel und CO2 aus geowissenschaftlicher Sicht

Kurzfassung:
Klima zeichnet sich immer durch Wandel aus und die heutige Klimaänderung ist verglichen mit denen der Vergangenheit in ihrem Ausmaß noch sehr moderat und nicht ungewöhnlich. Kohlendioxid war und ist ein wichtiges Treibhausgas, aber es war nicht allentscheidend für die Klimawandel der Vergangenheit. Die bisherigen Untersuchungen liefern Argumente dafür, dass die Sonne einen deutlichen lenkenden Einfluss auf das Klima ausgeübt hat. Auch wenn die menschliche Gesellschaft durch Emissionsminderung nicht korrigierend auf klimatische Veränderungen einwirken kann – dies zeigen Modellrechnungen sehr deutlich – so ist Ressourcenschutz, vernünftiges Verhalten und nachhaltiges Wirtschaften keineswegs überflüssig, da unsere fossilen Energieträger endlich sind.

Weiterlesen (pdf hier).