Gute Nachrichten aus der Tierwelt: Den kalifornischen Seelöwen geht es wieder gut

Im Januar 2018 hielt Steve Koonin in Wien einen Vortrag zum Klimawandel, in dem er eine stärkere Einbeziehung der natürlichen Variabilität forderte. Der Standard berichtete im Vorfeld über den Vortrag:

Klimawandel: Physiker zweifelt am Ausmaß der menschlichen Schuld

Nach Ansicht des Energieexperten Steve Koonin sei die Datenlage unzureichend. [Am 24.1.2018 sprach] er in Wien

Mag auch das Eis der Arktis stetig schwinden und allein an Europas Küsten dutzende wärmeliebende Tierarten nordwärts wandern – der Klimawandel wird mancherorts heftig abgestritten. US-Präsident Donald Trump ist derzeit der prominenteste Kopf in der Riege der Skeptiker. Schwere Schneefälle an der Ostküste reichen ihm schon als Argument gegen eine globale Erwärmung. Kritik an der Klimaforschung kommt aber auch von Experten, denen man keine populistische Intention unterstellen kann: Steven Koonin ist einer von ihnen. Der Physiker kann auf eine abwechslungsreiche Karriere zurückblicken. Schon 1992 wurde er von der US-Regierung als Berater in Klimafragen berufen.

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Klimaretter am 16. Januar 2018:

Europa verheizt seine Wälder
Zwei Drittel der erneuerbaren Energie in der EU stammen aus Biomasse. Dazu gehört auch die Strom- und Wärmegewinnung durch Holzverbrennung. Das kann dem Klima genauso schaden wie Kohle, Öl oder Gas, warnen Klimaforscher. Immer mehr Wälder seien durch ein neues EU-Gesetz in Gefahr.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stand es schlecht um den Wald in Europa. Unmengen von Holz verschlangen all die Häuser und Schiffe und überall wurde Brennholz zum Kochen und Heizen gebraucht. Zeitzeugen berichten von “wüstenartigen Landschaften” und willkürlich kahl geschlagenen Freiflächen – in Deutschland sollen nur noch zehn Prozent des heutigen Waldes gestanden haben. Wäre die Industrialisierung ausgeblieben, gäbe es heute vielleicht keinen Flecken Wald mehr: Durch den Einsatz des neuen Energieträgers Kohle konnte der Raubbau beendet werden.

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Immer wieder werden Populationsschwankungen in der Tierwelt automatisch dem Klimawandel zugeschrieben, auch bei den Seelöwen. Eine kürzliche NOAA-Studie der Seelöwenpopulation vor der kalifornischen Küste kam zu einem erfreulichen Schluss: Nach einem starken Abfall in den Vorjahren hat sich die Seelöwenpopulation dort jetzt vollständig erholt. Warme Wassermassen an der US-Westküste (“The Blob”) sowie der kürzliche El Nino hatten die Seelöwen zwischenzeitlich dezimiert. Nun ist es wieder schön kalt, was den Tieren offensichtlich gut tut. Hier die Pressemitteilung der NOAA Fisheries West Coast Region vom 17. Januar 2018.

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Die Januar-Temperaturen 2018 lagen etwas über dem Durchschnitt der letzten 3 Jahrzehnte. Wenn man sich die Zeitreihe etwas genauer anschaut, ist über denselben Zeitraum eine langfristige Abkühlung des Januar zu erkennen. Josef Kowatsch und Stefan Kämpe haben den Verlauf in einem EIKE-Artikel dargestellt, aus dem diese Graphiik stammt, die auf Original-DWD-Daten basiert.