Focus: Im Jahr 2014 gab es in Europa etwa 40.000 Wintertote, weil Millionen von Menschen ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen konnten

Auf der Webseite The American Interest erschien am 31. März 2016 ein lesenswerter Artikel von Mario Loyola:

Green Idols: Twilight of the Climate Change Movement

Don’t be fooled by the post-Paris fanfare: The climate change movement faces big trouble ahead.

The UN’s climate summit in Paris at the end of 2015 concluded with a bang. The world’s governments promised sweeping cuts in carbon emissions. Rich countries promised to help poor ones with $100 billion per year in climate assistance. President Obama quickly declared the agreement “the best chance we have to save the one planet we’ve got.” The consensus quickly jelled that this was a major, historic achievement. Then came the fizzle: The agreement is non-binding. [...] Don’t be fooled by the fanfare in Paris: The climate change movement faces big trouble ahead. Its principal propositions contain two major fallacies that can only become more glaring with time. First, in stark contrast to popular belief and to the public statements of government officials and many scientists, the science on which the dire predictions of manmade climate change is based is nowhere near the level of understanding or certainty that popular discourse commonly ascribes to it. Second, and relatedly, the movement’s embrace of an absolute form of the precautionary principle distorts rational cost-benefit analysis, or throws it out the window altogether.As the costs of decarbonization start to hit home, and the public demands greater certainty about the benefits to be gained, the public—and particularly those industries that are hardest hit—will invest in scientific research, in the hopes of achieving a more granular cost-benefit analysis.

Weiterlesen auf The American Interest

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Daniel Wetzel am 20. März 2016 in der Welt:

Wirtschaft gegen Klimakatalog der Grausamkeiten
CO2-Steuer, Tempolimit 120 auf der Autobahn, Sanierungszwang für Hausbesitzer: Die Liste der Bürgerwünsche für das Klimaschutzgesetz versetzt die Industrie in Panik. Selbst Umweltaktivisten wird flau.
Nach der Weltklimakonferenz von Paris hält die Bundesregierung den Kampf gegen das Treibhausgas CO2 offenbar für so wichtig, dass sie dafür die Regeln der parlamentarischen Demokratie zu ändern bereit ist. Denn nicht mehr die Abgeordneten im Bundestag sollen künftig zuerst über Klimaschutzgesetze beraten dürfen.

Weiterlesen in der Welt.

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Interesse an einem Klimawandel-Job? Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen stellt ein. Via Greenjobs.de:

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein – Westfalen (LANUV) ist als Landesoberbehörde in den Fachgebieten Naturschutz, technischer Umweltschutz für Wasser, Boden und Luft sowie Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit tätig.
In der Abteilung 3 „Wirkungsbezogener und übergreifender Umweltschutz, Klima, Umweltbildung“ wird im Fachbereich 37 „Koordinierungsstelle Klimaschutz, Klimawandel“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Dienstort Essen

eine Dezernentin/ein Dezernent im Bereich Klimawandel
(Entgeltgruppe 13 TV-L)
befristet bis zum 30.04.2018 nach § 14 Abs. 2 TzBfG gesucht.

Weiter auf Greenjobs.de.

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Tschuldigung, nicht mit Absicht passiert. Der Focus am 28. März 2016 über die schlimmen Folgen einer naiv und amateurhaft angegangenen Energiewende:

“Die große Stromlüge”: Warum Strom zum Luxus wird
[..] Im Jahr 2014 gab es in Europa etwa 40.000 Wintertote, weil Millionen von Menschen ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen konnten – die sogenannte Energiearmut betrifft mittlerweile etwa zehn Prozent nahezu aller Europäer. In den vergangenen acht Jahren hat sich der Strom in Europa um durchschnittlich 42 Prozent verteuert, insbesondere in Osteuropa (laut Eurostat, dem Statistischen Amt der EU).

Weiterlesen im Focus

Tip: Notrickszone

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Aktiver Klimaschutz: Venezuela schafft den Freitag als Arbeitstag ab – um Strom zu sparen. Vielleicht auch eine Idee für Deutschland? Oder lieber gleich den Montag und den Freitag, das spart noch mehr CO2.