Wie der „Guardian“-Chef zum Klimakämpfer wurde

Im September 2015 erschien von Horst Demmler das Buch Wider den grünen Wahn: Eine Streitschrift (Edition Octopus). In der Buchbeschreibung heißt es:

Die Grünen haben wie keine andere Partei oder Gruppierung den Geist der Zeit in den letzten Jahrzehnten bestimmt. Die von ihnen repräsentierte Umweltbewegung war in dieser Periode die einzige originäre neue Kraft. Die Grünen haben mit ihren Themen die gesellschaftlichen Diskussionen geprägt. Sie wurden groß durch ihren leidenschaftlichen Kampf gegen die Kernkraft. Sie triumphierten, als nach dem Reaktorunglück in Fukushima der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen wurde und auch die Bundeskanzlerin erkannte, was Restrisiko bedeutet. Sie haben die regenerativen Energien gefördert und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf den Weg gebracht. Deutschland ist auf diesem Gebiet Spitzenreiter in der Welt. Die Grünen waren mit ihren Themen auf allen Gebieten erfolgreich. Wie keine andere Partei können sie auf die Unterstützung durch die Medien rechnen. Die wichtige Frage aber ist: Haben sie auch recht? Ist es vernünftig, ihren Vorschlägen zu folgen? Das soll in diesem Buch geprüft werden.

Preis: € 20,40. Weitere Textproben hier.

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Vor kurzem berichteten wir an dieser Stelle über neue Studien, die ein Ergrünen des Planeten durch den CO2-Düngeeffekt festgestellt haben. Der Cartoon-Zeichner Josh hat sich dazu eine nicht ganz unrealistische Interviewszene ausgedacht:

Weitere Klima-Cartoons von Josh hier.

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Der MIT-Klimaforscher Richard Lindzen hat die Klimaproblematik im April 2016 in einem 5-minütigen Video zusammengefasst:

Das Script des Films zum Nachlesen gibt es hier. Siehe auch Alfred Brandenbergers Zusammenstellung zu Lindzen.

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Wenn Redakteure zu Klimaaktivisten werden… Bereits vor einigen Tagen haben wir hier im Blog einen bedauernswerten Fall vorgestellt (“Wenn als Redakteure getarnte Aktivisten gemeinsame Sache mit der Versicherungsindustrie machen: Das Märchen von den Klimawandel-Waldbränden“). Der ORF berichtete am 3. Mai 2016 über ein weiteres Beispiel, bei dem ein vormals neutral berichtender Journalist auf Aktivistenabwege geriet:

Wie der „Guardian“-Chef zum Klimakämpfer wurde
Alan Rusbridger, der langjährige Chefredakteur des „Guardian“, hat den Journalismus an den Nagel gehängt – und ist nun Umweltaktivist. Anlässlich eines Vortrages in Wien erzählte er, wie es zu dieser Wende in seinem Leben kam.

Nicht schön, meine Damen und Herren.