Weihnachtsmarktfrage: Wie hoch ist der CO2-Anteil in der Luft?

Facebook-Posting von Seegespräche am 16. Dezember 2018:

CO2-NACHGEFRAGT!
Kein Witz, Realität!!!

Robert Imberger – Studium der Reaktorphysik und Thermohydraulik an der FH Ulm:

“Letzten Sonntag war ich auf einem örtlichen Weihnachtsmarkt. Dort gab es einen Stand zum Thema “Klimaschutz”. Ich wurde als „Vorbeilaufender“ auf die CO2-Problematik auf unserer Welt angesprochen.
Ich dachte so bei mir… da bist Du gerade an den Richtigen gekommen.
Meine Frage an den Klima-Vertreter (ca. 28.-30J):

„Wie hoch ist denn der CO2-Anteil in der Luft?“
Seine Antwort: „Hoch! Sehr hoch! Viel zu hoch!“

Ich: „Wie hoch denn?“ – „Wie viel Prozent?“
Er: „Weiß ich nicht!“

Aha, dachte ich… ein wahrer Kenner!

Ich fragte also weiter: „Was ist denn sonst noch in der Luft?“
Er: „Sauerstoff!!!“
Ich: „Richtig! Und wie viel Prozent?“
„Weiß ich nicht!“ war seine Antwort.
Ich erklärte ihm, dass es wohl so um die 21% sind. Es erschien ihm plausibel.

Ich weiter: „Welche Gase sind denn sonst noch in der Luft enthalten?“
Kopfschütteln…. Schulterzucken…
Ich: „Edelgase! Argon, Xenon, Neon, Krypton…! Schon mal gehört? Die machen aber in Summe nur ein knappes Prozent aus!“
Nachdenkliches Staunen.

Ich wiederholte meine letzte Frage…
Wieder (inzwischen genervtes) Schulterzucken und Augenverdrehen…
Ich: „Schon mal was von Stickstoff gehört?“
„Ach ja, stimmt… Stickstoff!!! Ja, den haben wir auch in der Luft!“
Ich: „Und? Wie viel Prozent?“
Er: Wieder Schulterzucken. Ich spürte, dass er genug hatte von mir. Ich ließ aber nicht locker, erläuterte ihm, dass es ca. 78% wären. Seine in der linken Hand gehaltenen Flyer sanken immer tiefer.
Er, nach kurzem Kopfrechnen (gefühlte 60s) : „Das kann nicht stimmen, das glaube ich Ihnen nicht, weil dann ja für CO2 nichts mehr übrig bleibt!!!“

Ich: „Eben! Sie haben Recht! Zumindest fast!!! Es sind nämlich nur 0,04% CO2 in unserer Atemluft!”

Das glaubte er mir einfach nicht und ließ mich stehen.

Wer weiter rechnen möchte:
Wir haben 0,04% CO2 in der Luft. Davon produziert die Natur selbst etwa 96%.
Den Rest, also 4%, der Mensch. Das sind 4% von 0,04%, also 0,0016%.
Der Anteil von Deutschland ist hieran 3,1%.
Somit beeinflusst Deutschland mit 0,0000496% das CO2 in der Luft.

Damit wollen wir die Führungsrolle in der Welt übernehmen, was uns jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro kostet.

Einfach mal drüber nachdenken!!!

Hinweis: Berechnung durch dkS-Redaktion nachkorrigert.

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Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg gab 2019 in einem Spiegel-Interview die Prüfung der von ihr verfassten Reden durch Klimatologen wie Kevin Anderson und Glen Peters auf Richtigkeit und Präzision an. Wikipedia schreibt über Kevin Anderson:

Anderson hat die Projektionen des Weltklimarats zur zukünftigen globalen Erwärmung analysiert und hält sie für grob überoptimistisch. [...] Er hält die Aussagen des Weltklimarats für unrealistisch, dass die Bemühungen, das Zwei-Grad-Ziel einzuhalten, das Wirtschaftswachstum nicht wesentlich beeinflussen. Wohlhabende Individuen mit hohen CO2-Emissionen werden seiner Einschätzung nach ihren Energieverbrauch und Konsum materieller Güter erheblich einschränken und sofortige und fundamentale Änderungen ihres Lebensstils akzeptieren müssen – zumindest bis die Transformation weg von fossilen Energien komplett vollzogen ist. Anderson ist nach eigenen Angaben seit dem Jahr 2004 nicht mehr mit dem Flugzeug geflogen.

An internationalen Tagungen oder Treffen kann er dann ja wohl nicht mehr teilgenommen haben. Im November 2017 trat Anderson auf einem Seiten-Event der Bonner Klimakonferenz zusammen mit anderen klimaalarmistischen Kollegen wie Schellnhuber und Rockström auf. Nicht fehlen durfte auch Christiana Figueres, die die Klimaangst mittlerweile in den Buddhismus getrieben hat. Mittendrin: Zwei Klimaaktivistische Stiftungen. Mehr Aktivistennähe geht nicht.

Zu Glen Peters schreibt Wikipedia:

Peters bringt sich umfassend in die öffentliche Diskussion um Auswege aus der Klimakrise ein.

Beide sind mehr Aktivisten denn Wissenschaftler. Als Berater für „Richtigkeit und Präzision“ scheinen sie jedenfalls nicht so gut geeignet … .