Ferngesteuerte selbstorganisierte proaktive regionale Transformationsinitiativen

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich die treibenden Akteure der Klimaalarmbewegung miteinander vernetzt. Wie bei Hase und Igel ist stets jemand zu Stelle, der die gefährlich-drängende Gefahr in die Mikrofone trötet. Hier ein Beispiel. Die Generalsekretärin des “Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen” (WBGU), Maja Göpel, tritt auf der Bundespressekonferenz in Berlin auf, um zusammen mit Forschern, die klimastreikenden Kinder zu unterstützen. Die WBGU fordert bekanntlich eine Ökodiktatur. Die Kinder wiederum sind ohne Schulabschluss, können daher die komplexen Klima-Zusammenhänge noch gar nicht richtig durchblicken. Sie werden schlichtweg von den Aktivisten instrumentalisiert.

Das passt ganz gut zum WBGU-Papier vom 31-08.2018, wo es auf Seite 11 (links) heißt:

„Innerhalb dieser Rahmensetzung sollen proaktive regionale Transformationsinitiativen entstehen und gefördert werden. Sie sollten bezüglich der Prozessgestaltung professionell unterstützt werden, um die Beteiligungsgerechtigkeit und -qualität zu erhöhen…“

Maja Göpel vom WBGU ist offenbar das Bindeglied zu „Fridays for Future“. Und vom WBGU führt die Spur direkt zu adelphi. Einer der adelphi-Auftraggeber ist ausgerechnet der „Wissenschaftliche(r) Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)“. Wir haben hier also zunächst einen Zusammenhang von Fridays for Future -> WBGU -> adelphy, der als Inversion ein Schlaglicht auf die tatsächlichen Ressourcen dieser vorgeblichen „Grassroot“-Bewegung wirft. In der Kurzfassung von Schellnhubers „Großer Transformation“ heißt es auf Seite 8 (rechts) übrigens, Zitat mit meiner Hervorhebung:

„4. Der Vertrag muss zwei wichtige neue Akteure in Rechnung stellen: die selbstorganisierte Zivilgesellschaft und die wissenschaftliche Expertengemeinschaft.“

Offenbar ist man gerade dabei, eine solche „selbstorganisierte Zivilgesellschaft“ durch antidemokratische „proaktive regionale Transformationsinitiativen“ erzwingen zu wollen…

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ScienceFiles am 16.3.2019:

Nach der Inszenierung „#FridayForFuture“ nun wieder der Verstand: Weitere Zweifel am anthropogenen Klimawandel
Gestern gab es die Inszenierung für diejenigen, die nach Gefühl funktionieren, also Entscheidungen ohne Beteiligung der Ratio treffen. Schüleraufmärsche, wie diejenigen, die unter #FridayForFuture inszeniert werden, dienen den Lobbyisten des Klimawandels dazu, die emotionale „Hegemonie“, wie es bei linken Diskursfetischisten in Reminiszenz an Antonio Gramsci heißt, zu gewinnen und faktenbasierte Deutungen dessen, was in der Welt vor sich geht, auszuschließen. Dass dieser Ausschluss rationaler Erklärungen angestrebt wird, hat einen einfachen Grund: Es ist viel einfacher diejenigen, die zu wenig Sachverstand haben, zu wenig Erfahrung mit wissenschaftlichem Arbeiten, zu wenig Einsicht in ein Thema haben, die sich eigentlich überhaupt nicht zu der Frage, ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht äußern können, über Emotionen ins Boot zu holen.

Man sagt ihnen einfach, sie seien auf der Seite der Mehrheit, suggeriert, dass zu den Guten gehören, die natürlich Recht haben müssten, ganz so, als hätten sie als “Gute” auch nur eine Idee davon, welche Probleme sich damit verbinden, Bewölkungsdichte in Klimamodellen zu schätzen, mit Parametern zu versehen, die eine Berechnung ihres Einflusses auf die Entwicklung des Klimas zulassen.

Dass die meisten das nicht wissen, ist nicht weiter problematisch, denn die meisten wissen auch nicht, wie man einen Zementsack so anhebt, dass man die Hüftknochen nicht über Gebühr strapaziert. Entsprechendes Wissen muss man sich eben aneignen. Schlimm ist, dass die größte Ahnungslosigkeit in einer „Gefühlsumwelt“ kein Hindernis darstellt, um lauthals Parolen und Idiotien zum Klimawandel in die Welt zu schreien. Auf diese Weise werden die rationalen Stimmen, die kritischen Stimmen, die Fragen aufwerfen, die man beantworten MUSS, vom choreographierten Chor der ahnungslosen Schreihälse übertönt.

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Auf ScienceFiles wird auch dieses Video von Ben Davidson vorgestellt: