Unglaublich aber wahr: Biber und Abspecker gefährden das Weltklima

Wer ist am Klimawandel Schuld? Allein der Mensch? Eine Studie der kanadischen University of Saskatchewan hat nun einen weiteren Klimasünder ausgemacht – den Biber. Er hat sich in den letzten Jahrzehnten kräftig vermehrt. Und mehr Biber bauen mehr Staudämme. Und mehr Staudämme produzieren mehr Methan. Und Methan wärmt das Klima. Man sollte sich daher auf der nächsten Weltklimakonferenz in Monaco, Seychellen, Hawaii oder Malediven Gedanken machen, den Biber zu verbieten oder zumindest seine Methanemissionen zu vermindern. Dazu könnte man die pelzigen Zeitgenossen z.B. in Plattenbauten umsiedeln. Dort können sie wenigstens keine Flüsse aufstauen.

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Forscher der australischen University of New South Wales fanden kürzlich Ungeheuerliches. Übergewichtige, die mühsam einige Kilos abgespeckt haben, schädigen mit ihrem unverantwortlichen Treiben das Klima! Entgegen früheren Annahmen wird das verlorene Gewicht nicht in Energie, sondern vielmehr in CO2 umgewandelt, dass vom beleibten Klimasünder per Atmung einfach in die Atmosphäre entlassen wird und dort das Klima ruiniert.

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Am 14. Dezember 2014 war in der Frankfurter Rundschau ein Artikel von Inna Hartwich über China zu lesen:

Klimawandel China: Vom Smog bezwungen
Manchmal klappt es tagelang mit dem blauen Himmel in China. Keine grünlich-braune Schicht, die über den Häusern hängt, kein Augentränen, kaum Husten. Ein Gewaltakt ist dafür nötig, um die über Jahre verdreckten Städte mit smogfreier Luft zu versehen. Dass Chinas Kommunistische Partei dazu in der Lage ist, hat sie erst kürzlich zum Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Peking bewiesen. Tausende Fabriken mussten schließen, Baustellen lagen still, nur noch wenige Autos fuhren durch die Straßen. Doch selbst dabei musste die Zentralregierung auf passende Wetterbedingungen hoffen. Ohne starken Wind ließ sich der giftige Nebel trotz umfangreicher Verbote nicht aus der Stadt verjagen.
Dass Hauruck-Aktionen wie diese langfristig ohnehin wenig bewirken, das wissen an sich auch die Chinesen. Sie sind es selbst, die die übelriechenden Feinstaubpartikel in hohen Mengen einatmen und sich als „menschliche Staubsauger“ bezeichnen. 92 Prozent der chinesischen Städte erreichten im vergangenen Jahr den nationalen Luftqualitätsindex nicht. China kämpft zudem mit Wetterextremen. Die Zahl der Taifune steigt, die Gletscherfläche ist seit den 1950er Jahren um zehn Prozent geschrumpft. Vor allem Chinas Norden leidet unter Wasserknappheit. In den vergangenen 60 Jahren seien 28.000 Flüsse einfach so verschwunden, steht in einem Bericht des chinesischen Ministeriums für Wasserreserven.

Smog ist in höchstem Maße gesundheitsgefährdend. Hier muss wirklich etwas getan werden. Da wirkt es schon fast lächerlich dagegen, dass Frau Hartwich hier den noch immer sehr theoretischen Klimawandel auf eine Stufe stellt. Frau Hartwich führt hier einige Beispiele für angebliche Klimaschäden auf. Hat sie Recht? Wir schreiten zum Faktencheck:

Ist die Zahl der Taifune wirklich angestiegen? Die seriöse Wissenschaft sagt nein (siehe unseren Blogbeitrag “Wer hätte das gedacht: Studien können keine Zunahme der tropischen Wirbelstürme im Indischen und Pazifischen Ozean feststellen“).

Und wie sieht es mit den Gletschern aus? Auch da sieht es in der weiteren Region nicht so dramatisch aus wie behauptet:

 

Und ist die Wasserknappheit in China etwas noch nie Dagewesenes? Offenbar mangelt es der Autorin der Frankfurter Rundschau (FR) am historischen Weitblick. Siehe:

 

Dabei hätte ein Anruf beim chinesischen Meteorologischen Dienst schnell das Märchen vom gesteigerten Extremwetter in China aus der Welt geschafft. Siehe:

 

Ein bisschen mehr Recherche hätte dem FR-Artikel sicher gut getan.