Schäbig: Klimaaktivisten instrumentalisieren den Tod des kleinen Julen für ihre Zwecke

Wunderground  – ansonsten dogmatische Vertreter des Global Warming – haben am 18. Januar 2019 in ihrem Blog einen hochinteressanten – und in der Laienöffentlichkeit vielbeachteten Post über den Einfluss der Sonne auf das Klima veröffentlicht:

Church of Sol: The Solar Cycle’s Potential Impact on Weather and Climate

[...] Scientists have spent centuries trying to tease out connections between the solar cycle and earthly weather. Any such links aren’t at all obvious, and with good reason. For one thing, the sun’s total energy varies by only 0.1% from solar peak to solar minimum.

“I was a complete skeptic regarding any tangible impacts of the solar cycle, from when I started here in 2000 through about 2008 or 2009,” said Todd Crawford (@tcrawf_nh), who leads The Weather Company’s seasonal prediction activities. Eventually, Crawford found himself intrigued by the fact that ultraviolet radiation varies a great deal more across the solar cycle—by as much as 10%—and that some of this UV radiation is absorbed by ozone, thus heating up the equatorial stratosphere.

At that point, said Crawford, “Things became a little more interesting to me. Then I dug into the observations, and that’s when I became a true believer in the ‘Church of Sol’.” [...]

Ganzen Artikel auf wunderground.com lesen.

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Jürgen Langenbach 26. Januar 2019 in ‘Die Presse‘ mit einem bemerkenswerten Artikel zur globalen Abkühlung der letzten drei Jahre:

Wo bleibt die Wärme?

Die CO2-Werte sind gestiegen, die Temperaturen nicht: 2018 war global kühler als 2017 und 2016. Die Lösung des Rätsels könnte in den Meeren liegen.

Das Jahr 2018 war – global – das viertwärmste der Messgeschichte. Das heißt auch, dass es nicht das wärmste war, es war etwas kühler als 2017 (0,09 Grad Celsius) und noch etwas kühler als 2016 (0,19), so bilanzierte vorläufig die zuständige World Meteorological Organisation (WMO). Auch zuvor ging es bei der Erwärmung nicht ständig hinauf, seit 1998 war sie auf hohem Niveau, stieg aber kaum. Das hatte sie zuvor getan; seit Ende der 1970er-Jahre, es hatte dazu geführt, dass die WMO und die Uno-Umweltbehörde Unep 1985 bzw. 1987 bei Tagungen in Villach Alarm geschlagen hatten: „Es herrscht nun allgemeine Übereinstimmung darüber, dass es bei Fortsetzung des gegenwärtigen Trends der Treibhausgasemissionen eine globale Erwärmung geben könnte, die größer als jede in der Geschichte der Menschheit ist.“

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Emilio Rappoldam 26. Januar 2019 auf welt.de mit einer schäbigen Instrumentalisierung des Tods des kleinen Julen, der in Spanien in einen Brunnenschacht stürzte:

Der 107 Meter tiefe Brunnenschacht, in den das Kind am 13. Januar bei einem Familienausflug stürzte, wurde nach Behördenangaben auf der Suche nach Wasser ohne Genehmigung gegraben. In Spanien ist das keine Seltenheit. Im Gegenteil: Nach Schätzungen der Umweltorganisation Greenpeace gibt es im ganzen Land über eine Million solcher illegaler Löcher. Die Zeitung „El Mundo“ schrieb, in Wirklichkeit seien es viel mehr. Und „diejenigen Bohrungen, die nicht zum Erfolg führen, werden mehr schlecht als recht zugedeckt“. Seit Jahren regnet es in Spanien aufgrund des Klimawandels zu wenig. Flüsse trocknen aus, vor allem im Süden und im Landesinneren gibt es immer mehr steinwüstenähnliche Landschaften.

Es ist wirklich widerlich, dass Aktivisten einen solchen Fall für ihre Zwecke schamlos ausschlachten. Im Licht des klimahistorischen Kontext entpuppen sich die Behauptungen schnell als haltlos. Siehe den Beitrag “Rästelhafte Dürregeschichte Spaniens während der vergangenen 300 Jahre“.