Obama-Regierung wollte Comic-Figuren für den Klimakampf instrumentalisieren – Disney-Konzern lehnte ab

Beim Meeresspiegelanstieg glauben viele mitreden zu können. Dabei wissen die wenigsten, dass es gar nicht einen einzigen globalen Meeresspiegel gibt. Einige Küsten heben sich, andere senken sich; Ozeanzyklen lassen den Meeresspiegel im Zeitraum von Jahrzehnten anschwellen und fallen. Rainer Stadler hat im Dezember 2017 im Magazin der Süddeutschen Zeitung wichtige Aufklärungsarbeit geleistet:

Das Null-Problem
Weil sich das Klima ändert, steigen die Meere – das weiß heute jedes Kind. Doch der Meeresspiegel ist keine fixe Größe: Fast jedes Land versteht darunter etwas anderes. [...] Die Klimaforschung muss nicht nur mit zwei verschiedenen Meeresspiegeln umgehen, sondern mit Hunderten. Klar, die Gletscher schmelzen, auch die Eisschilde in Grönland und in der Antarktis. Trotzdem steigt der Meeresspiegel nicht überall. Vor Kanada und Skandinavien sinke er sogar, weil das Land sich hebe, erklärt der Münchner Geowissenschaftler Reinhard Rummel. Nach dem Ende der Eiszeit vor 10 000 Jahren verschwand auch dort das Eis, und seitdem steigen die von der Last befreiten Landflächen auf, um einen Zentimeter pro Jahr. Das werde noch 10 000 Jahre so weitergehen, sagt Rummel. Deshalb fällt ein klimabedingter Anstieg des Pegels von zwei, drei Millimetern jährlich dort kaum ins Gewicht. Für Aussagen über die globalen Folgen des Klimawandels braucht es aber eine Art durchschnittlichen globalen Meeresspiegel. Man könnte auf die Idee kommen, ihn einfach aus dem Weltall zu bestimmen, mittels GPS. Das Problem dabei: die Erdanziehung. In manchen Regionen der Erde ist sie stärker, in manchen schwächer.

Ganzen Artikel im Magazin der Süddeutschen Zeitung lesen.

Überhaupt kann man mit den Meeresspiegeldaten viel Schabernack anstellen. Im Indischen Ozean hatten Klimahardliner auf Basis von drei Messpegeln ein gefährliches Anstiegsszenario konstruiert. Einziges Problem: Die Daten gaben den gefährlichen Anstieg gar nicht her. Die Daily Mail berichtete am 14. Dezember 2017 über den Fall:

Dr Albert Parker and Dr Clifford Ollier, researchers at the University of Western Australia, are questioning measurements made by the Permanent Service of Mean Sea Level (PSMSL). The PSMSL collected raw data from three key sea level recording sites at Aden in Yemen, Karachi in Pakistan, and Mumbai in India. The PSMSL interpreted this data to suggest that there had been a dramatic increase in sea level in the Indian Ocean. But in the new study, the researchers suggest that the PSMSL only uses higher sea level readings from the raw data, and discounts readings that show lower sea levels.

Ganzen Artikel in der Daily Mail lesen. Breitbart gab dem Skandal auch bereits einen passenden Namen: Tidalgate. Breitbart-Artikel hier. Artikel auf Notrickszone hier.

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Die Obama-Regierung wollte Comic-Figuren für den Klimakampf instrumentalisieren. Der Disney-Konzern lehnte zum Glück ab. Bei Liam Gallagher, dem ehemaligen Leadsänger der britischen Rockband Oasis, hatten die Klimakämpfer mehr Erfolg. Er liest auf Youtube eine herzzrereißende Klimaalarmgeschichte. Mitten im Winter versucht er die Menschen von der Klimaerwärmung zu überzeugen. Didaktisch vielleicht nicht ganz so erfolgversprechend.

 

Noch eine Stufe verrückter ist der Musiker Pharrell Williams. Er nahm jetzt eine spezielle Single gegen den Klimawandel auf, die sogleich in einem Hochsicherheits-Safe weggeschlossen wurde. Erst in 100 Jahren darf der Safe geöffnet werden, wenn der Klimawandel dann erfolgreich bekämpft worden ist. Denn im Fall eines Scheiterns wird der Safe vom steigenden Meeresspiegel überflutet und der Song zerstört. Einfach klasse. Anzuschauen hier bei 7tv.de bei Minute 1.47.

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Selbstzweifel bei der WAZ am 14. Dezember 2017. Ist man den Klimaaktivisten vielleicht doch auf den Leim gegangen?

Abgemagerter Eisbär: Ist der Klimawandel gar nicht schuld?
Ein Post des taumelnden Eisbären sorgte im Netz für Aufregung
. Der Fotograf sieht den Klimawandel als Ursache. Experten sehen jedoch einen anderen Grund

Ganzen Artikel auf Der Westen lesen.

Und sogar der ansonsten streng auf IPCC-Klimaalarmlinie getrimmte Focus korrigierte frühere Schnellschüsse:

Woran starb das Tier wirklich? Dürrer Eisbär berührt Millionen: Experte äußert Zweifel an der Klimawandel-Theorie

Artikel beim Focus lesen.

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Friedrich-Karl Ewert am 13. Dezember 2017 in der Mitteldeutschen Zeitung:

Streitfall Erderwärmung „Klimawandel nicht auf menschliche Einflüsse zurückzuführen“
Auf der ersten UN-Umweltkonferenz in Stockholm 1972 ging es um Maßnahmen zum Schutze unserer Umwelt. Zwanzig Jahre später, 1992 in Rio de Janeiro, wurde der Grundstein für die UN-Klimaverhandlungen gelegt. Man beschloss, solche Konferenzen fortzusetzen, um Maßnahmen zum Schutze des Klimas zu verabreden, denn inzwischen stand der Klimaschutz im Vordergrund: Man glaubte, die seit etwa 1980 um wenige Zehntel Grad gemessene globale Erwärmung sei vor allem „anthropogen“ durch das Treibhausgas CO2 verursacht – also durch uns Menschen – ,und dass es „…um den Planeten zu retten…“ vor allem darauf ankomme, die CO2 -Emissionen der Industrieländer zu senken. Auf der Konferenz in Kyoto im Jahr 1997 verabschiedete die Staatengemeinschaft eine Klima-Rahmen-Konvention. Man hatte schon vergessen, dass wegen der Abkühlungsphase 1950-1980 in den späten 1970er Jahren noch eine neue Eiszeit befürchtet wurde.

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