Philippinischer Bischof klärt Heimschülerinnen über Klimawandel auf

Lupenreine Klimareligion am 6. März 2015 im Südkurier:

Philippinischer Bischof klärt Walder Heimschülerinnen über Klimawandel auf
Wie der westliche Lebensstil Taifune nach sich zieht.
[...] „Die Auswirkungen des Klimawandels spüren wir sehr direkt“, sagte der Bischof. Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen dem, was hier passiere, und den Philippinen. Der Bischof berichtete über Misereor-Projekte auf den Philippinen. Er setzt sich seit dem Taifun Haiyan im November 2013 sehr für den Wiederaufbau dort ein, öffnete die Tore seiner Bischofsresidenz während des Taifuns und bot den Menschen Schutz. Der Taifun Haiyan gilt als die schlimmste Naturkatastrophe, die die Philippinen je heimgesucht hat. Nahezu jährlich ziehen Wirbelstürme über die Inseln. [...] „Diese Supertaifune sind menschengemacht und Auswirkungen des Klimawandels durch unseren Lebensstil. Ihr könnt durch einen bewussten und umweltfreundlichen Lebensstil dazu beitragen, dass die Erde nicht weiter verschmutzt und zerstört wird.“ entgegnete Varquez.

Die Wissenschaft sieht dies jedoch anders. Taifune hat es auf den Philippinen stets gegeben und eine Steigerung der Frequenz oder Intensität ist nicht zu verzeichnen. Der Bischof klärt nicht etwa auf, sondern verschaukelt die Schüler regelrecht. Weshallb schreitet das Kultusministerium nicht ein? Ist es eigentlich in Ordnung, wenn Klimaaktivisten in Schulen auftreten, die junge Generation aufwiegeln und dabei falsche Behauptungen aufstellen? Zu hinterfragen ist auch die Grundidee “Philippinischer Bischof klärt Walder Heimschülerinnen über Klimawandel auf“. Ist dies nicht vor allem ein wissenschaftliches Thema? Wäre ein Fachmann wie Hans von Storch nicht viel geeigneter für einen solchen Vortrag? 

Hier geht es zu den wirklichen Fakten: “Klimaaktivisten missbrauchen Taifun Haiyan für eigene Zwecke: Studien fanden für die vergangenen Jahrzehnte keine Zunahme der Taifunaktivität“.

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Im Rahmen einer Pressemitteilung informierte die Technische Universität Darmstadt am 5. März 2015 über satellitengestützte Meeresspiegelmessungen:

Klimawandel unter Satellitenbeobachtung
TU-Wissenschaftlerin erforscht Meeresspiegelveränderungen

Seit 1993 steigt der Meeresspiegel durchschnittlich um 3,1 Millimeter pro Jahr. Langzeitmessungen seit Anfang des 20. Jahrhunderts belegen zudem eine deutliche Beschleunigung des Anstiegs. Überflutungen und Landverluste sind nur einige der gravierenden Folgen. Die Geodätin Dr.-Ing. Luciana Fenoglio-Marc erforscht die Veränderung des Meeresspiegels und deren Ursachen mithilfe von Satellitenmessdaten. [...] Mit einem Anstieg des mittleren Meeresspiegels um jährlich etwa 3,1 Millimeter seit 1993 ist eine deutliche Zunahme im Vergleich zu vorherigen Messungen festzustellen, die einen Anstieg um etwa ein bis zwei Millimeter pro Jahr belegen.

Ganze Pressemitteilung hier lesen.

Die TU Darmstadt berichtet von einer angeblichen Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs. Früher hätte der Anstieg laut Küstenpegeln 1-2 mm/Jahr betragen, während seit Beginn der Satellitenmessungen mehr als 3 mm/Jahr gemessen werden. Aber halt. Werden hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen? Dazu muss man wissen, dass die Satelliten den Meeresspiegel nicht direkt messen, sondern anhand von Formeln samt Korrekturfaktoren ermitteln. Es ist schon etwas verdächtig, dass die “Beschleunigung” just in dem Moment geschah, als die Satelliten in Dienst gestellt wurden (siehe “Nachträgliche Korrekturen der Satelliten-Meeresspiegeldaten: Was nicht passt wird passend gemacht?“). Und noch verdächtiger ist, dass die angebliche Beschleunigung in den weitergeführten Pegelmessungen nicht erkennbar ist (siehe hier und hier).

Weshalb geht die Pressemitteilung nicht auf diese wichtge Problematik ein, die doch so offensichtlich auf der Hand liegt? Wir werden bei der TU Darmstadt nachfragen…

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Die Chefin des US-amerikanischen Umweltbundesamtes (Envirnmental Protection Agency, EPA) kennt grundlegende Fakten des Klimawandels nicht, den sie mit 8,6 Milliarden Dollar bekämpfen möchte. In einer kürzlichen Anhörung wurde Gina McCarthy gefragt, ob ihr bewusst wäre, dass Dürren in den letzten 60 Jahren in den USA gar nicht zugenommen hätten? McCarthy hatte darauf keine Antwort und redete sich heraus, sie würden den genauen Kontext nicht kennen und könne daher nicht darauf eingehen. Daraufhin wurde sie gefragt, ob Hurrikane in den letzten Jahren zu- oder abgenommen haben. McCarthy entgegnete darauf, der Sachverhalt wäre zu kompliziert, um darauf antworten zu können.

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