Oeschger-Zentrum der Universität Bern: Schweizer Krankenhäuser profitieren vom Klimawandel

Da hatten wir schon gedacht, der Klimawandel würde gar nicht so schlimm werden wie immer befürchtet. Aber Pustekuchen. Trotz mittlerweile 16-jähriger Erwärmungspause wird es ganz Dicke kommen. Und die Schweiz wird es ganz besonders bitter treffen, wie jetzt IPCC-nahe Forscher vom Weltklimaratshauptquartier in Bern zu ihrer eigenen Bestürzung feststellen mussten. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete am 15. März 2014:

Die Erwärmung schadet der Schweiz: Mehr Spitalaufenthalte wegen Klimawandels
Zwar gibt es bereits etliche Abschätzungen zu den Auswirkungen des Klimawandels in der Schweiz. Doch nun liegt erstmals eine Studie vor, die den Weg bereitet, um quantitative Folgen des sich verändernden Klimas zu erfassen – und zwar nicht nur mittel- und langfristig, sondern auch kurzfristig. Während zweier Jahre haben über 20 Forschungsgruppen aus der Schweiz unter der Leitung des Oeschger-Zentrums der Universität Bern am Bericht der «CH2014-Impacts»-Initiative gearbeitet. Unterstützt wurden sie vom Bundesamt für Umwelt und Meteo Schweiz.

Das Oeschger-Zentrum lebt im Prinzip von der Klimaangst. Falls die Furcht vor dem Klima einmal abflauen sollte, wird dies ernsthafte Folgen für die Finanzausstattung der Institution haben. Daher muss man Verständnis haben, dass die Studien des Oeschger-Instituts nur zu einem Schluss kommen können: Die Klimakatastrophe lebt – und alles wird noch viel schlimmer als bislang befürchtet. Und genaus dies lesen wir dann auch in der NZZ:

Die Hauptbotschaft der Klimaforscher lautet: Der Klimawandel hat überwiegend nachteilige Folgen für die Schweiz. Dies konterkariert die immer wieder gehörte Aussage, dass der Klimawandel auch positive Wirkungen zeitigen könne. Dies stellen die Forscher zwar nicht gänzlich in Abrede, allerdings unter einer wichtigen Bedingung: Nur durch ein geeignetes Management lassen sich Nachteile abschwächen oder in Vorteile kehren. Zudem kann mit positiven Auswirkungen nur bei einem moderaten Wandel des Klimas gerechnet werden, was laut den Studienautoren die Notwendigkeit unterstreicht, den Treibhausgasausstoss zu senken.

Positive Auswirkungen des Klimawandels? Ganz neue Töne. Es ließ sich wohl nicht mehr ganz verbergen, dass es so etwas wirklich gibt. Ein moderater Klimawandel ist in der Tat zu bevorzugen. Zum Glück hilft hier die Natur kräftig mit, denn die CO2-Klimasensitivität ist wohl deutlich niedriger als vom IPCC jahrelang veranschlagt, da die natürliche Variabilität des Klimas unterschätzt wurde. Lesen wir weiter in der NZZ. Wo wird die Klimakatastrophe in der Schweiz besonders hart zuschlagen? Logisch, das muss ja dort sein, wo die meisten CO2-Emissionen gestätigt werden, denn das Klima straft vor allem die Sünder. Das war schon im Mittelalter so, nur dass man damals noch nicht “Klima” dazu sondern “Gott” sagte.

Besonders betroffen vom Klimawandel ist die Südschweiz, wo zum Beispiel die Zahl der Tropennächte stark ansteigen wird.

Das ist ja ganz hart. Heißt das, dass es viel mehr Nächte geben wird, wie in Jamaica, wo man bei cooler Reggaemusik an eine Palme angelehnt einen Bacardi zu sich nimmt? Das wäre wirklich ganz schrecklich.

Grundsätzlich gilt, dass sich bis 2035 vergleichsweise wenige Klimafolgen zeigen werden.

Wirklich praktisch. Das heißt, dass die Klimakatastrophentheorie auch die kommenden 20 Jahren nicht überprüfbar sein wird. Bis dahin sind dann alle Klimaalarmisten im gemütlichen Ruhestand angekommen. Eine clevere Strategie. Aber halt, irgendwas muss man dann doch für die kommenden Jahre vorhersagen:

Allerdings gibt es etliche Ausnahmen. So wirkt sich die Erwärmung bereits kurzfristig auf die Schneedecke und das Gletschervolumen aus; beide werden deutlich abnehmen. Und im Bereich der Gesundheit sehen die Wissenschafter den Höhepunkt der Krankenhausaufenthalte infolge des Klimawandels bereits 2035 in allen Szenarien.

Das mit den Gletschern ist ein bisschen billig. Die sind in den Wärmeperioden stets abgeschmolzen, zuletzt vor 1000 Jahren anlässlich der Mittelalterlichen Wärmeperiode. Mit den Krankenhausaufenthalten könnten die Forscher recht haben. Wenn die Klimahysterie weiter über Funk und Fernsehen unter das Volk gemischt wird, werden immer mehr Menschen aus Klimaangst nicht mehr schlafen können und in stationäre psychologische Behandlung müssen. Eine ganz große Leistung liebe Kollegen aus Bern.