Mai 2019 in Deutschland viel zu kühl

Mal zu heiß mal zu kalt, selten genau richtig. Deutscher Wetterdienst am 29. Mai 2019:

Deutschlandwetter im Mai 2019

Nach 13 Monaten in Folge erstmals wieder zu kühl

Nachdem der Sommer auch 2019 bereits im April ein Gastspiel gegeben hatte, schlug der Mai eine völlig andere Richtung ein. Besonders in der ersten Monatshälfte wehte immer wieder kühle Luft von Nordwesten und Norden heran. Hoher Luftdruck brachte dabei an manchen Tagen sonniges Wetter, aber nochmals verbreitet Nachtfröste. Ansonsten sorgten Tiefdruckgebiete vor allem im Süden für reichlich Niederschlag, der sogar teilweise bis ins Flachland vorübergehend als Schnee fiel. Insgesamt verlief der Mai nach 13 Monaten in Folge erstmals zu kühl. Er war nass bei unterdurchschnittlichem Sonnenschein. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Und so sieht das in der langjährigen Statistik seit 1881 aus (der abschließende blaue Balken ist 2019):

Quelle: DWD

 

In der Pressemitteilung wird auch der mangelnde Sonnenschein berichtet. Auch hierfür bietet der DWD eine Trendgraphik an:

Quelle: DWD

 

Die Sonnenscheindauer hat sich im Mai während der letzten 70 Jahre statistisch verlängert. Liegt hier zumindest eine Teilursache für die gleichzeitige Erwärmung? Was genau hat die Wolken vertrieben? CO2?

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MorningBriefing am 8. Juni 2019:

Die Deutschen sind wetterparanoid geworden

Rekordhitze, Dürresommer, Starkregen, Waldbrände und Klimawandel: Es wird immer schlimmer und wir werden alle sterben. So zumindest die Meinung vieler Menschen. „Früher war das nicht so schlimm“, heißt es. Erst haben wir Panik vor einem Dürresommer und nur wenige Wochen später beklagen wir zu viel Regen. Sind wir alle paranoid geworden?

Der Deutsche hätte wohl gern ganzjährig 22,14157845 Grad. Alles, was davon abweicht, ist schlechtes Wetter oder ein klimawandelbedingter Weltuntergang. Es ist sofort „zu heiß“ oder „zu kalt“ oder „zu nass“ oder „zu trocken“. Die Menschen werden natürlich durch neugrüne Medien regelrecht aufgehetzt. So hatte der Wetterdienst davor gewarnt, dass es ein schlimmer Dürresommer geben könnte, wenn es nicht regnen sollte. Unsere grünradikalen Medien haben folgendes daraus gemacht: „2019 droht ein neuer Dürresommer“.

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Welt.de am 7. Juni 2019:

Vier Fragen an Fridays for Future

Wir sind alle für den Klimaschutz, nicht nur Ihr Jungen, sondern auch wir Alten – ich selbst bin im Jahr 1948 geboren. Schließlich möchten wir auch unseren Nachfolgern eine lebenswerte Welt sichern. Aber ich habe einige Fragen an euch.

[...]

Hier also meine erste Frage:

1) Seid ihr bereit, dass wir in Deutschland zeitweise, wenn es eng wird, den Strom abschalten?

Noch müssen rund 3000 km an Hochspannungstrassen in Deutschland gebaut werden, um die besagte Nord-Süd-Verbindung herzustellen. Die reale Ausbaugeschwindigkeit liegt pro Jahr bei rund 80 Kilometern. Die Pläne dazu liegen vor. Bürger in den Landkreisen und Gemeinden, in denen die Trassen gebaut werden sollen, wenden sich aus Gründen des Landschafts- und Umweltschutzes dagegen, selbst wenn die Trassen unter die Erde gelegt werden, denn dann entstehen 50 Meter breite Schneisen für die Supraleitkabel, die den Boden erhitzen und elektromagnetisch belasten.

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