Kachelmann über Dürre-Warnungen der Medien: “Über 90 Prozent aller Geschichten zu Wetter und Klima sind falsch oder erfunden”

Am 26. April 2019 erschien auf Meedia.de ein ausgezeichnetes Interview mit Jörg Kachelmann:

Kachelmann über Dürre-Warnungen der Medien: “Über 90 Prozent aller Geschichten zu Wetter und Klima sind falsch oder erfunden”

MMEDIA: Wenn man Medien wie Bild, FAZ und “Tagesschau” diese Woche verfolgt hat, steht uns ein weiterer Dürre-Sommer wie im vergangenen Jahr bevor … müssen wir jetzt alle Angst haben?

KACHELMANN: Nein, alle diese Meldungen sind frei erfunden.

MMEDIA: Die genannten Medien berufen sich auf den Deutschen Wetterdienst – ist der denn nicht seriös?

KACHELMANN: Das ist eine Lüge. Der Deutsche Wetterdienst hat nie behauptet, dass es einen Dürresommer gäbe. Er schrieb nur, dass es einen geben könnte, wenn es nicht regnet, was nicht weiter überrascht. Daraus hat dpa dann einfach mal zugedichtet, dass der DWD vor einem Dürresommer warne. Das wurde dann kurz darauf korrigiert, aber die unbändige Lust der deutschen Medien an klickbarem Horror lässt sich durch eine solche Korrektur nicht mehr aufhalten.

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Peter Heller am 6. Mai 2019 auf Achgut:

Klimapolitik: Die große Simulation

Der gegenwärtigen Klimaschutzpolitik fehlt jede naturwissenschaftliche Legitimation. Auch die oft als Beleg des Gegenteils herangezogenen Sachstandsberichte des IPCC bieten keine solche. Tauchen in diesen doch Begriffe wie „Klimakatastrophe“ oder „Klimakrise“ nicht auf – und das aus guten Gründen. Zielmarken wie „zwei Grad“ werden zwar behandelt, aber nicht eingefordert. Wer anderes behauptet, betreibt Desinformation. Oder hat die IPCC-Berichte nie selbst gelesen und ist politisch gefärbten Interpretationen Dritter aufgesessen.

Denn die zukünftige Entwicklung komplexer, rückgekoppelter und von zahlreichen inneren und äußeren Faktoren beeinflusster Systeme ist nicht vorhersehbar. Allein schon, weil man niemals die Anfangsbedingungen in ausreichendem Umfang und mit ausreichender Güte kennen kann, um einen Ist-Zustand in einer Genauigkeit zu definieren, die es wenigstens gestattet, bestimmte Tendenzen auszuschließen. Da hilft auch kein noch so mächtiger Computer, dessen diskrete Arbeitsweise zudem immer das Abschätzen von Vorgängen erfordert, die sich auf Skalen unterhalb der rechentechnisch möglichen Auflösung abspielen.

Manche Prozesse, beispielsweise den so wichtigen Vorgang der Wolkenbildung, hat man ohnehin noch nicht gut genug verstanden. Klimamodelle sind geeignete Werkzeuge für Laborexperimente. Sie unterstützen die Entschlüsselung von Zusammenhängen. Sie gestatten, die Reaktion eines virtuell konstruierten Klimasystems auf die Variation von Einflüssen und Mechanismen zu beobachten und diese mit der Realität zu vergleichen, um neue Hypothesen zu formulieren und zu prüfen. Auf diese Weise gelingt es beispielsweise, die anthropogenen Emissionen als wahrscheinliche Ursache des Temperaturanstiegs der letzten Jahrzehnte zu identifizieren. Aber Glaskugeln, die einen Blick in die Zukunft erlauben, sind Klimamodelle genau nicht.

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Sie kennen den Jetstream? Der verlagert sich im Laufe des Tages in spektakulärer Weise. Auf Metociel.fr finden Sie die aktuelle Position des Jetstreams sowie die Positionen der vergangenen Stunden und Tage. Klicken Sie hier und fahren mit der Maus am linken Rand der Karte auf die vergangenen Stunden, spannend.

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Tagesanzeiger am 2. Mai 2019:

3000 Milliarden für die Energiewende
Klimapolitik: Eine neue Studie aus Deutschland legt dar, warum die Reduktion des Ausstosses von Treibhausgas teurer wird als bisher angenommen. Schweizer Politiker fordern eine ähnliche Untersuchung.

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Es ist in den letzten 100 Jahren wärmer geworden. Alles CO2, sagen die Klimawarner. Aber weshalb hat auch die Sonnenscheindauer zugenommen? Hat das CO2 die Wolken vertrieben? Lesen Sie hierzu in Alfred Brandenbergers Vademecum:

METOZURICH: Klimawandel bringt Sonne an den Tag

Deutschland 2018 mit Sonnenscheinrekord: Hat das CO2 die Wolken vertrieben?

Klimawandel in Österreich: Immer sonnenreicher

Juli 2018 in Deutschland – kein neuer Rekordmonat