Nach Brexit jetzt der Clexit: Großbritannien hat sein Energie- und Klimaschutz-Ministerium aufgelöst

In der Weltwoche vom 29. Juni 16 kümmerte sich Markus Schär in der Rubrik Personenkontrolle wieder einmal um den Klimawandel:

«Spinnt unser Wetter?», fragte der «Club» von SRF letzte Woche wegen des Dauerregens. «Und wer ist schuld?» Der Mensch, stand für die Gästerunde von Professor Reto Knutti bis Grünen-Präsidentin Regula Rytz fest; Skep­tiker blieben aussen vor. Auf den Spott, Moderator Thomy Scherrer debattiere mit sechs ­katholischen Geistlichen über die unbefleckte Empfängnis, schoss Chefredaktor Tristan Brenn zurück: «Ich finde Nuancen spannender als das Gepolter von Sektierern.» Wie wahre Wissenschaftlichkeit geht, zeigte ein Einspieler darüber, «was für Folgen der Erderwärmung bis heute zu sehen sind»: Die Pazifikinsel Kiribati versinke im Meer (bis in fünfzig Jahren, nicht heute), der Aletschgletscher verschwinde, und die Eisbären verlören ihren Lebensraum, weshalb sie sich schon mit Grizzlys zu «Cappuccino-Bären» kreuzten. Tags darauf kam von internationalen Experten das Dementi: Der eine getötete «Cappuccino-Bär», mit dem die Klima-­Alarmisten weltweit Propaganda gemacht hatten, erwies sich in der genetischen Analyse als blonder Grizzly – eine bekannte natürliche Variation. (sär)

Hier geht es zur SRF-Sendung:

Land unter – spinnt unser Wetter?
Unser Wetter spielt verrückt. Dauerregen statt Sommerhitze. Hochwasser, Erdrutsche, Steinschläge sind die Folge. Warum regnet es so viel? Werden solche extreme Wetterlagen zum Normalfall? Und wer ist schuld?

Anstatt einer detaillierten Rezension, hier einige Lesetipps:

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Am 8. und 9. September 2016 findet in London die Konferenz “Climate Change: Science and Geoethics” statt.

Auszug aus dem Programm vom 8.9.2016:

Session 1: Planet Earth in the cosmos

09.00     Athem Alsabti: Effects of Nearby Supernovae on Atmosphere and Climate

09.20     Oliver Manuel: Neutron Repulsion *

09.30     Discussion

09.40     Tea and coffee

Session 2: Influence of the Sun and the major planets on the Earth’s climate

10.00     Nils-Axel Mörner: An introduction to planetary-solar-terrestrial interaction

10.10     Roger Tattersall & Richard Salvador: Does solar system orbital motion and resonance synchronize solar variation, LOD and ENSO?

10.20     Ned Nikolov & Karl Zeller: A new planetary temperature model and its implication for the Greenhouse theory

10.40     Nicola Scafetta: Multi-frequency spectral coherence between planetary and global surface temperature oscillations

11.00     Jan-Erik Solheim: Ice margins, the Sun and the planets

11.20     Per Strandberg: Drivers of ENSO variability

Weiterlesen und Anmeldung auf geoethic.com.

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Nach dem Brexit jetzt der Clexit? Letzterer (“Climate Exit”) bezeichnet den Rückzug aus den überambitionierten Emissionsreduktionen der letztjährigen Pariser UNO-Klimakonferenz.

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Apropos Brexit. Großbritannien hat kurz danach sein Energie- und Klimaschutz-Ministerium aufgelöst. Ein Grund zur Freude, da die Kombination schwer erträglich war. Das fühlte sich so ein bisschen an wie ‘Ministerium für Flugverkehr und Zitronenkuchen’. Eine gute Chance für mehr Klimarealismus und ausgewogene Energiepolitik.

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Der Focus kann es nicht lassen. Am 29. Juni 2016 schrieb sich Michael Odenwald wieder einmal über angebliche Klimaflüchtlinge die Finger heiß, obwohl sich das Deutsche Klimakonsortium gegen diese einseitige Darstellung entschieden verwahrt. Mit Bezug auf die Studie eines Politologen (!) prophezeit Odenwald schlimmste Migrationskonsequenzen, falls sich das Äquatorklima auch nur einen Hauch ändern sollte. Sehet Euch vor, der Weltuntergang ist nahe! Es ist schon schlimm, dass der Focus ihrem Redakteur dies überhaupt gestattet. Hier wird ein Zusammenhang hochgepusht, der von der Wissenschaft viel differenzierter gesehen wird, als Odenwald es seinen Lesern vormacht. Siehe:

 

Deutscher Klimaatlas bringt es ans Licht: Berliner Zeitung liegt bei alarmistischer Regenstory voll daneben

Am Mittwoch den 27. Juli 2016 hält Prof. Werner Kirstein im Parksalon des Weißen Hauses in Leipzig um 19 Uhr einen Vortrag mit dem Titel:

Dreißig Jahre Klimakatastrophe – statt Erwärmung ein Zwei-Grad-Ziel

Ausrichter der Veranstaltung ist der Verein Erdgeschichte im Südraum Leipzig.

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Die Berliner Zeitung beklagte am 29. Juni 2016 einen vermeintlichen Klimaschaden:

Klimawandel: Der Weiße See braucht Wasser
Der weltweite Klimawandel wirkt sich auch auf Weißensee aus. Weil es in den vergangenen Jahren deutlich weniger geregnet hat, ist der Wasserstand im Weißen See an der Berliner Allee in den Sommermonaten erheblich gesunken, im vergangenen Jahr um etwa einen halben Meter.

Das Straßen- und Grünflächenamt Pankow füllt den See nun aus einem Tiefbrunnen wieder auf. Ob die Pumpkosten über den Green Climate Fund der UNO abgerechnet werden können? Im Zuge der Amtshilfe prüfen wir für die UNO den Sachverhalt. Ist der niedrige Wasserstand des Weißensee wirklich eine Folge des anthropogenen Klimawandels? Sind die Regenfälle im Raum Brandenburg/Berlin in den letzten Jahren und Jahrzehnten wirklich weniger geworden, wie von der Berliner Zeitung behauptet?

Wir ziehen den Deutschen Klimaatlas des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu Rate. Hier wählen wir die Optionen Brandenburg/Berlin, Niederschläge und Kalenderjahr. Da das Jahr 2016 noch nicht abgeschlossen ist, wählen wir Daten bis 2015. Die resultierende Niederschlagskurve seit 1881 bringt eine faustdicke Überraschung (Abbildung 1): Die Niederschläge haben stets geschwankt. Die letzten Jahrzehnte lagen dabei sogar über dem langjährigen Durchschnitt (die dicke blaue Kurve in der Abbildung gibt 30-jährige Mittelwerte an). Es wird schnell klar: Die Klimawandel-Erklärung der Berliner Zeitung ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass es sich um ganz natürliche Schwankungen handelt, wie es sie in der regionalen Niederschlagsstatistik der letzten 130 Jahre immer gegeben hat. Angesichts der enormen politischen Bedeutung der Klimawandeldiskussion ist es unverantwortlich von der Zeitung, Vermutungen ohne selbst die einfachste Prüfung zu veröffentlichen.

 

Abbildung 1: Niederschlagsentwicklung in Brandenburg/Berlin für die vergangenen 130 Jahre. Quelle: Deutscher Klimaatlas.

 

 

Treffen der Initiative KlimaKontroverse am 16.6.2016 in Hannover

Nächstes Treffen, Do, 16. Juni 2016, 19:30, Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover. Das Hauptthema des nächsten Treffens

Hat sich das Klima erwärmt?
Die einen sagen so und die anderen sagen so. Doch wie sind die Fakten? (weiterlesen …)

ARD-Doku “Im Land der Lügen – Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren”

In der ARD lief am 11. April 2016 eine höchst sehenswerte Doku, die allen Bloglesern wärmstens ans Herz gelegt wird. Auf der Webseite zum Film heißt es:

Im Land der Lügen – Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren
Zahlen lügen nicht! Diese angebliche Wahrheit machen sich viele zunutze – vor allem Politik und Wirtschaft, lassen sich doch hinter scheinbar objektiven Zahlen die wahren Interessen und Ziele “wissenschaftlich” verbergen.

Ob Bluthochdruck oder Blutzucker – die letzten Jahre wurden die Grenzwerte immer wieder gesenkt. Zur Freude der Pharmaindustrie, die auf diese Weise zu Millionen neuer Patienten kommt. Und der medizinische Nutzen ist längst nicht so eindeutig, wie man der Öffentlichkeit suggeriert, basieren die Zahlen doch oft auf fragwürdigen Studien, die interessengesteuert entstanden sind, sagt der weltweit anerkannte Risikoforscher Prof. Gerd Gigerenzer.

“Wir sollten aber nicht nur beklagen, dass man uns mit Zahlen manipuliert. Wir brauchen auch Ärzte, die wissen, wie Grenzwerte entstehen und was sie tatsächlich bedeuten”, fordert Gigerenzer.

Nur ein Beispiel von vielen, wie Wirtschaft oder Politik den Menschen ein X für ein U verkaufen. Ob Cholesterin oder Bevölkerungsprognosen mit Arbeitskräftemangel samt Rentenlücke – täglich wird die Öffentlichkeit mit einer Datenflut überschüttet. Doch kann man den Zahlen wirklich vertrauen? Woher kommen sie? Welche Interessen stecken dahinter und wie wird getrickst? Zahlen, Daten, Diagramme nach Interessenlage? Wie kommen Versicherer zum Beispiel auf Lebenserwartungen von 115 Jahren bei ihren Prämienberechnungen?

Diese Dokumentation begibt sich auf eine Suche nach der Wahrheit im “Land der Lügen”. Zeigt, mit welchen Tricks getäuscht und manipuliert wird. Und worauf man in Zukunft achten sollte, wenn man nicht im Zahlenmeer ertrinken will. Denn ohne Glaubwürdigkeit haben die besten Zahlen und die schönsten Statistiken jeden Wert verloren.

Ein Film von Tilman Achtnich

Online auch auf Youtube verfügbar:

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Am 9. Juni 2016 können sich wieder Journalisten kostenlos über den Klimawandel “informieren”. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) warb in einer Pressemitteilung auf idw für die Veranstaltung in Hannover:

Journalistenworkshop “Klimawandel in Norddeutschland”

Christian Schlag Stab Direktor
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Einladung zum Journalisten-Workshop zu Extremwetter, Risikovorsorge und Strategien für weniger Treibhausgase | 9. Juni 2016 | Hannover

Termin: 9. Juni 2016, 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Ort: Werkhof Hannover Nordstadt, Schaufelder Straße 11, 30167 Hannover

Deutschland hat immer mehr mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen, wie Studien des Deutschen Wetterdienstes zeigen. Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Mehr Hitzetage führen zu höheren Gesundheitsrisiken, da die Hitze Menschen stark belasten kann. Städte sind besonders betroffen, weil sie sich im Sommer stärker aufheizen als das Umland. Und auch Starkregen kann in dicht besiedelten Räumen große Schäden anrichten.

• Was bedeuten die Szenarien der Klimaforschung für Norddeutschland?
• Lässt sich der Klimawandel abmildern?
• Wo werden welche Wetterextreme häufiger vorkommen und mit welchen Konsequenzen?
• Wie sind Kommunen, Unternehmen und die Politik auf den Klimawandel vorbereitet und was kann jede/r Einzelne tun?

Weiterlesen auf idw.

Steigende Temperaturen in Deutschland? Ja und nein. Siehe:

Feuchtere Winter? Kann sein. Aber ist das schlimm? Bei den Extremniederschlägen sind jedenfalls keine Auffälligkeiten zu vermelden:

Häufigere Wetterextreme? Wohl kaum:

Kann man sich auf die Inhalte des Workshops verlassen, wenn bereits in der Ankündigung irreführende Angaben gemacht werden?

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Die Wissenschaftliche Abteilung der Französischen Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland gab am 9. Mai 2016 per Pressemitteilung bekannt:

Ségolène Royal startet die Initiative “100 Projekte für das Klima”

Marie de Chalup Wissenschaftliche Abteilung
Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Die Ministerin für Umwelt, Energie und Meeresangelegenheiten, zuständig für die internationale Klimapolitik, Ségolène Royal, startete im Rahmen der Umweltkonferenz in Paris am 25. April 2016 eine neue Internet-Plattform, mit der die weltweit 100 innovativsten Bürgerinitiativen für das Klima gefördert werden sollen.

Die dreisprachige Plattform 100projetspourleclimat.gouv.fr stellt die Initiativen, Engagements und Lösungen vor, die von Bürgern aus der ganzen Welt zum Thema Kampf gegen den Klimawandel eingereicht wurden. Die auf dieser Plattform veröffentlichten Lösungen umfassen alle Bereiche des Kampfes gegen den Klimawandel: Projekte zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel, zum Schutz der Gesundheit, zum Erhalt der Biodiversität, zur Entwicklung von Frühwarnsystemen etc. Die Bürger sind weltweit dazu aufgerufen, ihre Projekte in einer der drei Sprachen (Französisch, Englisch und Spanisch) bis zum 6. Juni 2016 einzureichen. Vom 6. Juni bis zum 6. Juli 2016 können die Bürger dann ihre Favoriten auswählen. Nach der Abstimmung der Internetnutzer werden die 100 Projekte mit den meisten Stimmen von Ségolène Royal zum Sieger gekürt. Diese werden bis zur COP22 im November in Marrakesch betreut und gefördert.

Quellen:
“Ségolène Royal lance l’opération 100 projets pour le climat”, Pressemitteilung des Umweltministeriums, 25.04.2016 – http://www.developpement-durable.gouv.fr/Segolene-Royal-lance-l-operation.html

“100 projets pour le climat”, Pressemitteilung des Umweltministeriums, 25.04.2016, http://100projetspourleclimat.gouv.fr/fr/

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, unser Kartierprojekt zur Mittelalterlichen Wärmeperiode dort einzureichen. Mal sehen, ob es zugelassen wird…

 

Treffen der Initiative KlimaKontroverse am 7.4.2016: “Extremwetter – Ereignisse III”

Nächstes Treffen Do, 07. April, 19:30, Freizeitheim Linden, Hannover. Das Hauptthema des nächsten Treffens, 3. Teil:

Extremwetter – Ereignisse III: Was finden die Wetterdienste? Was schreibt der Klimarat IPCC? (weiterlesen …)

Windkraft-Lobbyist übernimmt Klimaschutzabteilung im Umweltbundesamt

Sie interessieren sich für Wetter und Klima? Dann ist das hier vielleicht etwas für Sie: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sucht ehrenamtliche Beobachterinnen und Beobachter. Auf seiner Webseite schreibt der DWD:

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt in Deutschland ein Netz von nebenamtlichen Wetter- und Niederschlagsstationen. Für dieses flächendeckende Messnetz sucht die Bundesbehörde wetterbegeisterte Bürgerinnen oder Bürger, die ehrenamtlich zur Wetter- und Klimaüberwachung des nationalen Wetterdienstes in Deutschland beitragen möchten. Voraussetzungen für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Tätigkeit sind ein geeignetes Grundstück, auf dem die Messgeräte des DWD in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und Bewuchs aufgestellt werden können, das Vorhandensein eines Internetanschlusses sowie die Bereitschaft zur Durchführung von Schneemessungen und zur Pflege der Messgeräte sowie des Stationsgeländes. Sollten Sie durch Urlaub oder Krankheit verhindert sein, die Beobachtungen durchzuführen, sollte eine geeignete Vertretung zur Verfügung stehen. Kosten entstehen den BeobachterInnen weder durch den Aufbau noch durch den Betrieb der Anlage. Der nationale Wetterdienst zahlt für die ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung.

Eine Liste der vakanten Beobachterorte gibt es hier. Nähere Informationen auf der DWD-Webseite.

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Die Republikaner im US Repräsentantenhaus haben ihren Untersuchungausschuss zur Temperaturdatenmanipulation durch die NOAA ausgeweitet. Der Vorsitzende des Wissenschaftskommittees, Lamar Smith, bemängelte die langsame Bearbeitung durch die NOAA und äußerte den Verdacht, dass die NOAA-Verantwortlichen hier möglicherweise etwas zu verbergen hätten. Weitere Dokumente wurden nun angefordert, um zu prüfen, ob die Veröffentlichung einer wichtigen NOAA-Publikation kurz vor der Pariser Klimakonferenz möglicherweise politisch motiviert gewesen sein könnte.

Bereits im November 2015 hatte sich die Klimawissenschaftlierin Judith Curry auf Fox News besorgt wegen einer Politisierung der Forschung gezeigt:

Is the government tinkering with global warming data?

Weiterlesen auf Fox News

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Erinnern Sie sich an Jagadish Shukla, Professor an der George Mason University in Fairfax und ehemaliger IPCC-Leitautor? In einem Brief hatte er zusammen mit zwanzig Wissenschaftlern Präsident Barack Obama darum gebeten, Klimaskeptiker strafrechtlich zu verfolgen. Sie würden das amerikanische Volk in die Irre führen und davon finanziell profitieren. Das ging bekanntlich nach hinten los, als herauskam, dass Shukla selber mit der Beförderung der Klimakatastrophe Einnahmen von 750.000 US$ pro Jahr erzielte. Eine Überprüfungskommission geht der Sache jetzt im Rahmen eines Audits nach. Und es scheint nicht gut für Shukla auszusehen, wie das Wall Street Journal und WUWT jetzt verrieten. Die Kommission sieht den Fall offenbar als klassischen ‘double dip’, wo ein Staatsbediensteter ohne Genehmigung seine Arbeitszeit zweifach abgerechnet hat:

According to [House Science Committee Chairman Lamar Smith]’s letter, the audit “appears to reveal that Dr. Shukla engaged in what is referred to as ‘double dipping.’ In other words, he received his full salary at GMU, while working full time at IGES and receiving a full salary there.” Mr. Smith cites a memo from the school’s internal auditor in claiming that Mr. Shukla appeared to violate the university’s policy on outside employment and paid consulting. The professor received $511,410 in combined compensation from the school and IGES in 2014, according to Mr. Smith, “without ever receiving the appropriate permission from GMU officials.”

 

 

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Mitte Mai 2013 hat das Umweltbundesamt (UBA) eine layout-technisch professionell durchgestylte neue Broschüre mit dem Titel “Und sie erwärmt sich doch” herausgegeben, in der die Behörde mit Journalisten und Wissenschaftlern abrechnet, die einen menschengemachten katastrophalen Klimawandel für nicht erwiesen halten (siehe “Dubiose Klimabroschüre des Umweltbundesamtes geht nach hinten los: Fach- und Medienwelt sind entsetzt“). Auf der ‘Schwarzen Liste’ des UBA finden sich unter anderem auch die Journalisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch, die gegen die Mobbing-Attacke jursitisch vorgingen. Die erste Runde im Rechtsstreit ging an das UBA. Zum Glück ließen sich die beiden davon nicht einschüchtern und gehen nun offenbar in die nächste Instanz, wie Die Welt am 29. Februar 2016 meldete:

Der Streit zwischen dem Umweltbundesamt und zwei Journalisten über deren Bezeichnung als «Klimawandel-Skeptiker» geht in eine neue Runde. Beim Oberverwaltungsgericht in Magdeburg wird es in der Sache eine Neuauflage geben, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Das UBA hingegen scheint immer noch nichts aus dem Broschürenskandal gelernt zu haben. Die Leitung der Abteilung Klimaschutz und Energie übernimmt nun ein ausgewiesener Windkraft-Lobbyist, wie auf achgut.com am 29. Februar 2016 zu lesen war:

Windkraft-Lobbyist übernimmt Klimaschutzabteilung im Umweltbundesamt
Und wieder einmal stellt das Umweltbundesamt (UBA) unter Beweis, wie unabhängig, unbestechlich und ideologiefrei es seinen Auftrag erfüllt. Professor Dr. Uwe Leprich, Aufsichtsratsmitglied der ABO Wind AG seit dem Jahr 2000 übernimmt am 1. April 2016 die Leitung der Abteilung Klimaschutz und Energie im Umweltbundesamt. Seinen Auftrag beschreibt das UBA so: „Für Mensch und Umwelt ist der Leitspruch“.  Dies bringe auf den Punkt, wofür man da sei. Dazu gehöre unter anderem: „Daten über den Zustand der Umwelt zu erheben, Zusammenhänge zu erforschen, Prognosen für die Zukunft zu erstellen und mit diesem Wissen die Bundesregierung, wie etwa das Bundesumweltministerium, für ihre Politik zu beraten. Aber auch die Öffentlichkeit in Umweltfragen zu informieren und für Ihre Fragen da zu sein.“ Wie diese Frage künftig beantwortet werden ahne ich.

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Die Yale University schließt Ende Juni 2016 ihr Yale’s Climate & Energy Institute (YCEI), wie sie am 1. März 2016 auf der Uniwebseite mitteilte. Das Institut wurde auf dem Höhepunkt des Klimaalarmismus im Jahre 2008 gegründet und existierte gerade einmal 8 Jahre. Yale University führte Budget-Gründe an, die die Schließung notwendig machten. Interessanterweise gehörte zu den Grüdungsdirektoren des YCEI auch der ehemalige IPCC-Chef Rajendra Pachauri, dessen 1400-seitigen Fallunterlagen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung Anfang März 2016 nun auch offiziell von der indischen Polizei zur Strafverfolgung eingereicht wurden. Ob es hier vielleicht irgendeinen Zusammenhang gibt?

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Am 19. März 2016 ist Earth Hour. Hunderte von Klimaaktivisten knipsen dann zwischen 20:30-21:30 Uhr das Licht aus, um gegen das Klima zu protestieren. Im Zuge der Integration der Klimagläubigen in die Kirche, schalten auch viele Kirchen ihre Fassadenbeleuchtung ab. Da freuen sich die Fledermäuse.

 

Treffen der Initiative KlimaKontroverse.de am 3.3.2016 in Hannover

Nächstes Treffen Do, 3. März 2016, 19:30, Freizeitheim Linden, Hannover

Das Hauptthema des nächsten Treffens, 2. Teil:

Extremwetter – Ereignisse II: Was finden die Wetterdienste? Was schreibt der Klimarat IPCC?

Was wird behauptet und wie sind die Fakten?

Beim letzten Mal behandelten wir den ersten Teil einer umfangreichen Präsentation des Meteorologen Klaus-Eckart Puls.

Beispiel: Tropische Wirbelstürme haben nach Anzahl und Stärke abgenommen

http://www.klimakontroverse.de/

 

 

Hochkurios: Stefan Rahmstorf interpretiert verheerende Kältewelle an der US-Ostküste als Folge der Klimaerwärmung

Eine uralte Strategie: Wenn einem das Wasser bis zum Halse steht und sich angesichts der vielen Probleme keine schnelle Lösung anbietet, hilft oft nur noch eines: Themenwechsel und Ablenkung. Genau dies scheinen die Grünen in Österreich derzeit zu versuchen. Statt sich mit den Flüchtlingen, Arbeitslosigkeit oder Staatsverschuldung zu beschäftigen, setzen die Grünen ganz auf das bewährte Wohlfühlthema Klimawandel. Der Kurier meldete am 14. Januar 2016:

Rückbesinnung der Grünen auf alte Stärken: “Kampf gegen den Klimawandel”
Die Grünen überraschten bei ihrer Klubklausur: Nicht Flüchtlinge, nicht Soziales, nicht Hofburg-Kandidat Alexander Van der Bellen standen im Vordergrund, sondern eine fast vergessene, alte Stärke der Grünen: Die Umweltpolitik. Die Grünen wollen das Jahr 2016 für den Kampf gegen den Klimawandel nutzen. Partei-Chefin Eva Glawischnig gab bei der Klubklausur die Marschrichtung vor. “Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt”, zitierte Glawischnig gleich zu Beginn US-Präsident Barack Obama, “und wir sind die letzte, die etwas dagegen tun kann”.

Weiterlesen im Kurier.

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Ist es nicht bizarr? Wenn es im Sommer eine Hitzewelle gibt, ist schnell die Klimaerwärmung als Schuldiger ausgemacht. Wenn dann im Winter schlimme Kältewellen die Ostküste Nordamerikas lahmlegen, ist die Ursache ebenso schnell gefunden: Ebenfalls die Klimaerwärmung! So denkt auf jeden Fall Deutschlands unterhaltsamster Klimaforscher Stefan Rahmstorf, verbreitet am 25. Januar 2016 via Greenpeace-Magazin, eine unschlagbare Kombination:

Was das Schnee-Chaos in den USA mit dem Klimawandel zu tun hat
Ein extremer Schneesturm brachte der US-Ostküste Chaos und schöne Bilder. Klimaforscher Stefan Rahmstorf hält es für wahrscheinlich, dass der Klimawandel daran einen Anteil hat. [...] Nun hat der deutsche Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf dem Wissenschafts-Blog Real Climate dargelegt, warum „Snowzilla“ womöglich nicht trotz, sondern gerade wegen des Klimawandels so heftig ausgefallen ist. US-Meteorologen sehen nämlich einen Zusammenhang zwischen den derzeit ungewöhnlich hohen Meerestemperaturen vor der US-Ostküste und den Rekord-Schneemengen. Diese Wärme des Oberflächenwassers ist offenbar Folge einer Abschwächung der „Atlantischen Meridionalen Umwälzbewegung“, besser bekannt als Golfstrom-System. Und diese Abschwächung wiederum ist wahrscheinlich durch den Klimawandel verursacht. Es sind komplizierte Zusammenhänge, aber sie sind so spannend, dass es sich lohnt, sie nachzuvollziehen.

Wenn Sie jetzt spontan geschmunzelt haben, dann geht es Ihnen vermutlich wie den meisten Lesern. Man kann schon gar nicht mehr böse auf Rahmstorf sein, Mitleid trifft die Sache schon besser. Er hatte sicher schon einmal bessere Zeiten. Eine  Google-News-Suche deutet an, dass kaum eine andere Redaktion Rahmsdorfs verrückte Idee  ihren Lesern zumuten wollte.

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Am 21. und 22. Februar 2016 richtet die Hanns-Seidel-Stiftung im Kloster Banz ein Seminar mit dem Titel “Aktuelles zum Klimawandel” aus. Als Vortragender mit dabei ist auch Gerd Ganteför. Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier (pdf hier).

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Alljährlich treffen sich in Davos auf dem Weltwirtschaftsforum international führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Intellektuelle und Journalisten, um über aktuelle globale Fragen zu diskutieren. Vom 20.-23. Januar 2016 war es wieder soweit. Im Gegensatz zu alarmistischen Prognosen aus dem Klimawandel-Aktivisten-Camp beeindruckten die Teilnehmer durch eine realistische Einschätzung der Gefahrenlage. In einer Umfrage unter Firmenchefs schaffte es die vermeintliche Klimakatastrophe nicht in die oberen Gefahrenränge, wie The Guardian am 20. Januar 2016 schrieb:

Climate change fails to top list of threats for business leaders at Davos
Geopolitical uncertainty, over-regulation and cyber attacks among biggest threats to business, survey of CEOs finds. The high profile UN summit on climate change in Paris appears to have had little impact on the decision making and worries of global business leaders. Despite concerns about its impact on extreme weather events, such as recent flooding in the UK, climate change failed to register near the top of the list of business threats, according to a survey of 1,400 CEOs from around the world compiled by PricewaterhouseCoopers (PwC) and published at Davos this week. Instead, over-regulation was listed as the biggest threat to business (by 79% of CEOs), followed by geopolitical uncertainty (74%) and other key threats including cyber attacks (61%). In contrast, climate change and environmental damage was mentioned as a threat to business growth by just 50% of CEOs.

Natürlich hatte auch der Schauspieler Leonardo DiCaprio seinen Auftritt in Davos. Er reiste standesgemäß mit seinem Privatjet an, um den verdutzten Konferenz-Teilnehmern dann in seiner Rede nahezulegen, das Fliegen und den Genuß von fossilen Brennstoffen einzuschränken. Hochkurios. Kurz darauf reiste DiCaprio (vermutlich wiederum mit seinem Jet) nach Rom, wo er den Heiligen Vater traf, um mit ihm ebenfalls den klimaschändlichen exzessiven Lebenswandel der Menschheit zu erörtern. Vielleicht ist ihm bei dieser Gelegenheit auch die Beichte abgenommen worden. Thema könnte dabei seine Flugsucht gewesen sein. In Kanada hat man zwischenzeitlich DiCaprios Pseudoaktivismus kräftig satt. Ein Grünenpolitiker rief den Schauspieler dort dazu auf, seine fragwürdige Mobbingkampagne gegen ganze Gesellschafts- und Industriezweige zu beenden.

 

Treffen der Initiative Klimakontroverse in Hannover am 21.1.2016

Nächstes Treffen Do, 21. Januar 2016, 19:30, Freizeitheim Linden

Das Hauptthema des nächsten Treffens:

Extremwetter – Ereignisse: Was finden die Wetterdienste? Was schreibt der Klimarat IPCC?

Was wird behauptet und wie sind die Fakten?

Außerdem wird die Frage behandelt: Gibt’s “Köln” auch beim Klima?

Verschweigen von Informationen, Ausgrenzung/Entlassung von Andersdenkenden, KlimaKorrektness

Zum Download bitte die Homepage www.klimakontroverse.de/#21.01.2016  besuchen.

 

Haben Sie Fragen zum Klima oder der Energiewende? Wir antworten gerne.

Leichte Verständlichkeit und die offene Diskussion unterschiedlicher Ansichten stehen im Vordergrund und sollen ein Markenzeichen dieser Initiative sein.

Do, 21. Januar, 19:30, Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
www.KlimaKontroverse.de
Kontakt: Achim Fahnenschild

info@KlimaKontroverse.de

Diskussionsrunde am 18.1.2016 in Hamburg: Die UN-Klimakonferenz und die Folgen

Die Katholische Akademie Hamburg (KAHH) richtet am 18. Jnauar 2016 in Zusammnarbeit mit dem UmweltHaus am Schüberg und dem Hamburger Energietisch (HET) eine Diskussionrunde aus zum Ergebnis der Pariser Klimakonferenz aus. Veranstaltungsbeschreibung von der DKK-Webseite: (weiterlesen …)